Flammkuchen mit Nektarine und Rote Beete

Kann man mit Flammukuchen eigentlich irgendwas falsch machen? Die Antwort ist: Ja! Erstens: Den Teig selber machen. Natürlich wollen wir niemanden von seinen oder ihren DIY-Ambitionen abhalten. Aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass gekaufter Flammkuchenteig mindestens genauso gut ist, wie eine selbstgemachter Teig. In den meisten Supermärkten ist der Fertigteig sogar vegan – also perfekt für unser Vorhaben.

Zweitens: Das viel größere Problem ist die „saure Sahne“ oder der „Schmand“, den man auf traditionellem Flammkuchenteig benutzen würde. So richtig befriedigend war veganer Joghurt oder Ähnliches für uns leider nie. Deshalb haben wir etwas herumprobiert und siehe da: Wir haben aus Cashews und Lupinenjoghurt die perfekte Unterlage für den Wunschbelag auf dem Flammkuchen angerührt. Wir waren entzückt von der Mischung aus süßen Nektarinen und erdiger Roter Beete – mit etwas Thymian ist man damit sofort in Südfrankfreich, fehlt nur der perfekte trockene Weißwein.

Zutaten

  • 75 Gramm Cashewnüsse
  • 50 ml Hafermilch
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3-4 EL Lupinenjoghurt
  • 1 Flammkuchenteig, vegan
  • 1 Nektarine
  • 1 rohe Rote Beete
  • 1 Bund frischen Thymian
  • Salz, Pfeffer

Die Cashewkerne mit kochendem Wasser überbrühen und kurz einziehen lassen, abgießen. Die eingeweichten Nüsse mit Wasser, Zitronensaft und ordentlich Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Den Lupinenjoghurt unterrühren. Die Konsistenz sollte die von sauerer Sahne haben. Am besten schmeckt ihr die Creme noch mal ab – sie sollte durchaus würzig sein.

Den Flammkuchen auf einem Backblech ausrollen und mit der Creme bestreichen. Die Nektarinen und die Rote Beete in sehr dünne Scheiben schneiden und den Flammkuchen damit belegen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und nach Packungsanleitung in den Backofen geben.

Wenn der Boden etwas Farbe bekommen und der Belag weich geworden ist, aus dem Ofen nehmen. Mit frischem Thyiam toppen und noch warm essen.